100 Tage Koalition in Kärnten

KLAGENFURT. Nach 100 Tagen Amtszeite stellten Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin gruber nun ihre Bilanz der Koalitionsregierung vor.

Grundsätzlich positiv sieht man, dass Kärntens internationales Ansehen und das Rating durch Moody wieder gestiegen sind. Gruber bezeichnete die Koalition als gemeinschaftliche Partnerschaft, mit der man noch viel mehr umsetzten könne, wie etwa das "Kinder-Stipendium" mit dem Eltern finanziell entlastet werden sollen.

Sehr erfreut zeigt sich die Politik auch über die Investition der Firma Infineon Technologies AG am Wirtschaftsstandort Villach. Gesamt investiert die international tätige Firma 1,6 Milliarden Euro in den Standort. Dies habe in weiterer Folge positive Auswirkungen auf Bildung, Lehre, Forschung, andere Betriebe und die gesamte Kärntner Wirtschaft, so LH Kaiser.

Das Einrichten einer Wirtschafts-Ombudsstelle und die großangelete Straßenbau Offensive darf die Koalition für sich verbuchen. In Zukunft möchte man in die Mobilität investieren und die ländlichen Regionen besser an die Ballungszentren anschließen. Außerdem soll Kärnten als Tourismusregion gestärkt werden.

Kritik von Team Kärnten und FPÖ

Team Kärnten-Obmann LAbg. Gerhard Köfer sieht die letzen 100 Regierungstage der Koalition weniger positiv. Er ist der Meinung, dass die rot-schwarze Regierung nur aus Postenschachern und Reformverweigerern bestehe und kritisiert im Zuge dessen, die Bestellung des neuen Bildungsdirektors Robert Klinglmair. Weiters bezeichnet er die Koalition als Alleinregierung der...
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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Friday, 20 July
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