Festliche Eröffnung der "Römerwelt" in Wallsee

Spätantikes Kleinkastell in Wallsee eröffnet  

Frau Landeshauptfrau Mag.a. Johanna Mikl-Leitner eröffnete am 4.6.2018 gemeinsam mit vielen regionalen Vertretern und politischen Abgeordneten sowie zahlreichen Vertretern aus dem Bereich der Wissenschaft die „Römerwelt Wallsee“. Dabei handelt es sich um das mit Abstand besterhaltene spätantike römische Kleinkastell in Österreich.

Denn im Zuge der römischen Besetzung des heutigen Niederösterreichs (vorwiegend Provinz Noricum, ein Teil Pannonia Superior) wurde die Donau zur endgültigen Grenze gegenüber dem germanischen Norden.

Die Sicherung erfolgte durch eine Abfolge von Legionslagern (Enns, Wien, Carnuntum), zahlreichen Kleinkastellen (z.b. Klosterneuburg, Zwentendorf, Traismauer, Schwechat…) und einzelnen Wachttürmen (besonders im Bereich der Wachau).

Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Art der Grenzverteidigung: "So wurden die großen Lager aufgegeben und es entstanden Kleinkastelle in denen eine reduzierte Anzahl an römischen Soldaten versuchte, die Grenzsicherung auch im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. sicherzustellen." 

In Wallsee (wahrscheinlicher Name: locus felix) war vom 1.-4. Jhdt. n. Chr. ein Kastell zur Grenzsicherung bereits vorhanden.

Am Rathausplatz konnten von dieser Anlage kurz nach der Jahrtausendwende die Gebäude des Militärkommandos(principia) bei Notgrabungen freigelegt werden.

Der am 4.Juni eröffnete, etwa 750 m2 große Bereich stellt einen spätrömischen Einbau in diesem früheren Lager dar: "Es wurde ein fast quadratisches Gebäude mit massiven Außenmauern in der...
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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Tuesday, 12 June
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