Gmünd ist ein sicherer Bezirk

BEZIRK (eju). Das Thema Sicherheit ist eines der wichtigsten im derzeitigen Wahlkampf. Während Innenminister Wolfgang Sobotka die gute Arbeit der Polizei hervorhebt, kritisiert Konrad Antoni, Regionalchef der SPÖ im Bezirk Gmünd, die Arbeit des Ministeriums. Ein kurzer Faktencheck im Bezirk: Im Jahr 2015 wurden im Bezirk Gmünd neun Fälle von "Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung", wie es im sperrigen Amtsdeutsch heißt, angezeigt. Davon wurden acht Fälle geklärt. Im Jahr darauf waren es elf angezeigte und zehn geklärte Fälle. Die Statistik gibt keinen Aufschluss darüber, ob es sich bei den angezeigten Fällen um in- oder ausländische Täter handelt. In der Deliktsgruppe "Strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen" fielen im Jahr 2015 im Bezirk Gmünd 646 angezeigte Fälle an, 202 davon konnten geklärt werden, im Jahr darauf wurden weniger Fälle angezeigt, nämlich "nur" 581, was einen prozentualen Rückgang von zehn Prozent bedeutet.

Hohe Klärungsquote

Geklärt werden konnten 2016 immerhin 200 Fälle. In der Deliktsgruppe "Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben" (darunter fallen Mord, Totschlag, Körperverletzung, gefährliche Drohung ...) schließlich wurden 2015 exakt 201 Fälle angezeigt und 184 davon auch geklärt. Im Jahr darauf waren es 251 Fälle und erfreuliche 228 Klärungen.

Konrad Antoni zur Faktenlage: Die Kriminalitätsstatistik für unseren Bezirk Gmünd...
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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Wednesday, 20 September
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