Grüne: Die Umwelt kann sich selbst nicht vertreten - Umweltanwalt unerlässlich

TIROL. Als "massive Gefahr für die Umwelt" definierte der Grünen Klubobmann Gebi Mair die Pläne, einen Standortanwalt einzusetzen. Er verdächtigt sogar die Bundesregierung, die Umweltverträglichkeitsprüfung absichtlich mit den daraus entstehenden längeren Verfahren zu "verschleppen". „Und dann heißt es wieder, man müsse angesichts der langen Verfahrensdauern die Rechte der Umwelt beschränken", argumentiert Mair. 

Die Umwelt kann sich selbst nicht vertreten

Für die Grünen ist ein Umweltanwalt unerlässlich, denn "die Umwelt kann sich selbst nicht vertreten."

Doch es ist nicht nur der Plan eines Standortanwalts, auch andere Gesetzesvorschläge der Bundesregierung stoßen dem Grünen Klubobmann übel auf. So zum Beispiel der Vorschlag, "per Gesetz zu definieren, dass Gletscher erst ab 2.600 Metern Seehöhe existieren können". Dahinter vermutet Mair den Plan der Bundesregierung, an der Grenze für die UVP-Schwell bei Gletscherskigebieten anzusetzen. 

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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Friday, 10 August
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