In die Stadt

KLAGENFURT. (chl). „In die Stadt“ ist der Titel der neuen Ausstellung im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK). „Das Thema ist nicht zufällig gewählt“, verweist MMKK-Direktorin Christine Wetzlinger-Grundnig auf das die Landeshauptstadt prägende 500-Jahre-Jubiläum der Schenkung Klagenfurts. Die Schau stellt ein fiktionales Porträt einer Stadt dar und geht der Frage nach, welche Bedingungen und Situationen für die Stimmung und Atmosphäre einer Stadt verantwortlich sind, vor allem auch in der Peripherie.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Christine Haupt-Stummer und Andreas Krištof vom Kunst- und Design-Kollektiv „section.a“ und Wetzlinger-Grundnig.

Die Stimmung einer StadtGezeigt werden 29 internationale, nationale und Kärntner Beiträge, die in mehrere Themenfelder bzw. assoziative Begriffe gegliedert sind: Rhythmus, Dichte, Reibung, Oberfläche, Dazwischen, Informell und Beziehung. „Anhand dieser Begrifflichkeiten wollen wir die Stimmung einer Stadt veranschaulichen. Der Titel soll auch eine Aufforderung sein, ,in die Stadt’ zu gehen“, erklärt Krištof.

„Maurer schaut“Ein künstlerisches Porträt der Stadt Klagenfurt ist die 20-teilige Fotoserie „Maurer schaut“ von Gerhard Maurer, die der Künstler im Vorjahr für das Schwerpunktjahr „Auf die Plätze/Na mesta“ entwickelte. Maurer porträtiert Orte und Räume, die im Dazwischen liegen und sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Präsentiert werden seine Bilder auf einem Abrissblock.

Weitere Beiträge von Kärntner Künstlern stammen von Catrin Bolt, Gisela Erlacher,...
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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Tuesday, 13 February
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