Wie eine stromlose Klimaanlage funktioniert

In den Sommermonaten reisen viele Menschen auch in den Süden und dort fällt die etwas andere Architektur auf. Weshalb in heißen Ländern Kuppeldächer und Türme gebaut werden hat praktische Gründe. Aber auch im Süden Amerikas wird diese stromlose Klimatisierung Technik genutzt. Das Architektur Element kombiniert einige physikaleisch Effekte geschickt zu einer vollkommen stromlosen Klimaanlage. Der Windturm oder auch Bādgir genannt zieht die Luft über eine Wasserfläche. Die Verdunstungskälte als auch die Luftbewegung reduziert die Luftemperatur (2,2 KJ pro Gramm Wasser).

Bäume, Wasserspiele aber auch begrünte Dächer kühlen durch die Evaporisation ganze Stadtteile. Städte brauchen ja durch die stark erhöhten Sommertemperaturen ein neues Wärmemanagement wie mit helleren oder gar keinem Asphalt. Es gibt auch stromlose Kühlschränke, Weinkühler und Trinkflaschen aus porösen Ton, welche mit der Energie welche beim Übergang von Aggregatzuständen frei wird, wie hier schon einige Male vorgestellt. Zuletzt wurde sogar ein ganzer Kühlraum aus der feinporigen Holzkohle errichtet.

Deshalb glaube ich nicht unbedingt, dass Dämme am Balkan für immer mehr Energie ohne Alternative sind. Da muss ich der Wiener Politik widersprechen, dass immer mehr Wachstum unabdingbar ist und die oft wahllose Investitionen. Ich gehe eher mit Patagonia und anderen konform, dass die Heimat der letzten Huchen unbedingt erhalten werden sollte und kein Wiener Geld...
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Veröffentlicht von: Meinbezirk.at - Sunday, 22 July
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